Internet und Kommunikation

Freitag, 2. Mai 2008

Senioren online.

Unter dem Motto „Wissen gegen Snacks“ gaben Jugendliche in der "Südpol-Station" in München-Neuperlach einigen älteren Semestern Nachhilfe in Sachen Computer und Internet. Und konnten im Gegenzug ihre Chipsvorräte aufstocken :-)

Word, Chats, Foren und Favoriten sind nun auch für diese Senioren keine böhmischen Dörfer mehr, sondern ein selbstverständliches Werkzeug, das ihren Alltag erleichtert - oder einfach nur Spaß bringt. Hut ab für diese schöne Idee!

Den Original-Artikel gibt`s hier im Stern.

Dienstag, 15. April 2008

Mail-Anhänge entpacken

Wer bekommt nicht des öftern von Kunden, Kollegen und Geschäftspartnern eMail-Anhänge mit dem schönen Namen "winmail.dat", deren Inhalt zunächst ein Geheimnis bleibt. Lästig, nicht? Denn das Ganze ist ja meist auch dringend. Statt tausend Telefonate zu führen, kann man hier schnell Hilfe finden: winmailcom. Datei online umwandeln und glücklich sein.

Freitag, 3. August 2007

Steuerrückzahlung vom Wirtschaftsministerium

Nun ja, bei diesem Zauberwort könnte bei manchen Menschen der Verstand schon mal kurz aussetzen. Auch wenn das Ministerium laut Sprecher gar keine Steuern zurückzahlen kann. Und die Summe von 170,00 € sei wohl auch nicht hoch genug, um sehr viele Emfänger der Pishing-Mails dazu zu bewegen, auf dem angegebenen Link ihre Kreditkarten-Daten einzugeben. Vorsicht ist aber allemal geboten - und den Artikel von Stefan Radomsky hierzu in der Financial Times Deutschland gibt´s hier.

Donnerstag, 22. März 2007

Abmahnung - so wird`s vielleicht nicht ganz so teuer

Keine Frage: Wer heute als Unternehmer vorzugsweise im Internet akquiriert, findet sich möglicherweise früher oder später in der Tür des Anwalts - und nicht immer aus Eigeninitiative.

Bei dr.web gibt es eine hilfreiche Link-Liste mit Tipps und Informationen zum Thema Abmahnungen. Für den Fall der Fälle ...

Mittwoch, 28. Februar 2007

Dabei sein ist alles.

Immer wieder interessant, welche Prioritäten Firmeninhaber respektive deren Webmaster setzen bei ihren Bemühungen, im Netz gefunden zu werden.

Wer gelegentlich einen Blick auf seine Log Files wirft, sieht bestätigt, was diverse Statistiken belegen:

Im Netz hat nur der eine Chance, der es schafft, seine Website technisch und textlich so zu gestalten, dass Suchmaschinen sie in der Ergebnisliste möglichst unter den ersten 20 Treffern aufführen. Und bei Besuchern, die in ihrem Leben nicht ganz so viele Karotten verspeist haben und eine größere Einstellung wählen, schadet ein Platz unter den ersten 10 auch nicht wirklich.

Frei nach dem Motto: „Dabei sein ist alles“ – denkt sich scheinbar mancher:„Google bewertet ja Themen, nicht Geschmack“. Sprich: Man findet gern mal Farbkombinationen, die man - zumindest unter CI-Gesichtspunkten - vorsichtig als "gewagt" bezeichnen kann. Eine gefühlte Keyword-Dichte von rund 30%. Bevorzugt Serifenschrift – die hat so schöne Schleifen an den Enden, nicht? So viele Grammatik- und Rechtschreibfehler, dass man – abgesehen von besagten Keywords – grade mal noch erahnen kann, um welche Sprache es sich handelt - und um welche Branche ...

Nun ja, das ist natürlich nicht weiter schlimm. Ungefähr so, als ob einem in der U-Bahn ein Mensch in einem schicken Armani-Anzug gegenübersitzt – und dann mit verfaulten Zähnen anlächelt. Einfach nicht ganz stimmig ...

Dienstag, 27. Februar 2007

Netiquette

Das Internet revolutioniert mehr und mehr unser aller Leben – soviel dürfte jedem klar sein.
Wer glücklicher Besitzer einer Website ist, hat heute die Möglichkeit, mit überschaubaren Kosten und oft ohne nennenswerte Streuverluste weltweit potenzielle Käufer für sein Produkt oder seine Dienstleistung zu finden.

Zumindest theoretisch ist man ja 24 Stunden täglich präsent und – zumindest per e-Mail – auch genauso oft erreichbar. Klar, alles läuft heute einen Tick schneller als letzte Woche, letzten Monat oder letztes Jahr.
Wer rasch ein Angebot benötigt, kann heute – oft binnen weniger Minuten – verschiedene Anbieter vergleichen. Dabei bleibt es jedem selbst überlassen, wie er sich nach außen präsentiert, ganz gleich, ob er im Namen der Firma oder privat korrespondiert.

Ich möchte hier ganz bestimmt nicht den Zeigefinger heben – und schon gar nicht gegenüber mitlesenden (potenziellen) Kunden :-). Es ist aber sicher erwähnenswert, dass viele Freelancer, die über das Internet akquirieren, auch die Möglichkeit des Austauschs mit Kollegen und Experten in Foren, Mailinglisten, usw. nutzen. Und das bedeutet, dass gerne mal pro Tag mehrere Hundert Mails eintrudeln. Dass dies nur mit einer halbwegs guten Organisation zu schaffen ist, steht außer Frage. Allerdings heißt es dann auch gerne mal: Prioritäten setzen. Ich bin beispielsweise immer bemüht, Anfragen binnen maximal 24 Stunden zu beantworten. Meist natürlich schneller.

Ich persönlich verschmähe ganz sicher keinen neuen Kunden, der keine Zeit oder einfach keine Lust hatte, nochmal die Rechtschreibprüfung durch sein Mail zu schicken.

Aber ich gestehe und stehe auch dazu: e-Mails ohne Betreff, mit Absender à la „mausibärlihabmichlieb123@etc.“, Absender-Kennung „Tarzan02“, Textinhalt etwa „Hallo, was kostet bei Ihnen eine Seite Text bis 14:00 Uhr“, abgesendet um 12:00 Uhr“, ohne Vorankündigung, ohne Telefonnummer für Rückfragen und vielleicht noch der Andeutung eines Nachnamens, haben bei mir nicht oberste Priorität. Und möglicherweise landen sie sogar ungelesen in einem bestimmten Ordner. Verständlich – oder gar doch nicht zeitgemäß? Nachdem ich diesen Link gelesen habe, denke ich, dass ich mit meiner Meinung auch im Jahr 2007 nicht ganz alleine dastehe ...

Dienstag, 13. Februar 2007

Urheberrecht

In einem Zeitalter, in dem Gott und die Welt nur Google startet und sich - scheinbar - überall im Netz einfach bedienen kann, entlockt das Wort "Urheberrecht" vielen wohl nur einen müden Augenaufschlag. Wer sich jemals mit dem Thema ernsthaft befasst hat, wird über dieses Quiz von Robert Chromow bei Akademie.de eher schmunzeln, der Rest der Welt könnte zumindest mal darüber nachdenken .....

Donnerstag, 8. Februar 2007

Unternehmer aufgepasst!

Seit 1.1.2007 zählen auch e-Mails zu "Geschäftsbriefen" und müssen gewisse Pflichtangaben enthalten.

Wenn nicht, kann`s, wie oft in solchen Fällen, sehr teuer werden .... Ausgenommen sind bisher Freiberufler und Privatpersonen.

Gelesen bei und nachdenklich gestimmt durch selbst und ständig

Mittwoch, 31. Januar 2007

Könnten Sie mal schnell ...

Wer hübsch brav seine Website für Suchmaschinen optimiert hat und deshalb den Robots von Google & Co regelmäßig eine willkommene Anlaufstelle und reichlich Futter bietet, - flankiert durch Adwords-Anzeigen -, erfreut sich nicht nur am regelmäßigen Auftragseingang, sondern lernt auch gerne mal die Schattenseiten einer solchen Präsenz kennen. Anrufe von wildfremden Firmen und Privatkunden, die mal eben schnell telefonisch ein paar Vokabeln erfragen oder ein halbes Manual – natürlich kostenfrei – interpretieren lassen möchten, sind keine Seltenheit.

Anfragen per e-Mail im Stil von “möchte ich mich gerne in ….bewerben; eigentlich wollte die Übersetzung mein Nachbar / Freund / Schwägerin für mich übernehmen, ist nur momentan verreist / erkrankt / Katze entlaufen * (*bitte Nichtzutreffendes streichen). Vielleicht könnten Sie sich nur mal den vorletzten Satz anschauen. Geld habe ich leider keines.“ sind an der Tagesordnung.

Bitte nicht missverstehen: Ich bin die letzte, die kein offenes Ohr hat, wenn ein (bestehender) Kunde oder Kollege einen kurzen Rat braucht. Aber mal eben die Republik abgrasen nach unentgeltlichen Diensten finde ich ein klein wenig unverfroren.

Ich überlege gerade, wann ich zuletzt einen Anwalt oder Steuerberater aus dem Netz gefischt habe, ihm mein bescheidenes Anliegen vorgetragen und verschämt angedeutet habe, dass er doch hoffentlich nicht an eine Kostennote denkt .... Es will mir partout nicht einfallen.

Tröstlich ist aber, dass es offensichtlich anderen Firmen genau so geht. Mit großer Begeisterung verlinke ich an dieser Stelle auf einen Beitrag im Akquisblog und einen Vorschlag von Klaus Gummersbach für ein Musterschreiben für solche Fälle. Wie wahr!

Dienstag, 12. Dezember 2006

Elf Minuten

So lange kann sich der durchschnittliche Büroarbeiter heute auf eine Aufgabe konzentrieren, zumindest laut einer Untersuchung der Computerwissenschaftlerin Gloria Mark von der California State University. Dann wird er unterbrochen – oder wartet unbewusst bereits darauf.
Was dies - nicht nur für Volkswirtschaft - bedeutet
und wie man sich aus diesem Teufelskreis befreien könnte , ist in der Zeit nachzulesen. Hochinteressanter Artikel – und gefunden im Textblog.

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