Sprachen und Kultur

Donnerstag, 15. Mai 2008

Englisch - können oder nicht können.

Ja, doch, ich traue mich. Ich wage es, diesen Tipp weiterzugeben. An all jene, die von sich behaupten, „Englisch fließend in Wort und Schrift“ zu beherrschen. Oder zumindest die täglichen Telefonate im Job einigermaßen über die Bühne kriegen – in der Hoffnung, dass keiner zuhört, der`s besser kann .... OWAD steht für „ONE WORD A DAY“, ein Angebot von Paul Smith, und hilft bei regelmäßigem Konsum nicht nur, vorhandene Englischkenntnisse kontinuierlich zu verbessern, sondern sicher auch, den einen oder anderen verbalen Fettnapf elegant zu umgehen. Bei Zweifeln und zur Kontrolle des persönlichen Fortschritts fragen Sie einfach den Muttersprachler Ihres Vertrauens.

Mittwoch, 9. April 2008

Slang Dictionary

Oh ja, gewisse Vokabeln findet man nicht im Wörterbuch, sondern in der Kneipe beim Muttersprachler - oder in diesem Urban Dictionary.

Dienstag, 1. April 2008

Abkürzungen

Immer wieder darf man überrascht sein, was man im Netz so findet. Wer nochmal nachlesen möchte, wie sich der Code auf dem Frühstücksei zusammensetzt oder - vielleicht dringender - wissen muss, warum der PC grade dreimal gepiept hat, findet auf abkürzungen.de nicht nur eine Erklärung für viele Abkürzungen, sondern auch noch geballtes Wissen für neugierige oder hilflose Zeitgenossen - für das Leben online und offline ...

Montag, 10. März 2008

Schäbisch-Englisch

Ich bin jetzt die wo was schreibt, was Sie zum Lache bringt - awa ich verweis bloos uf a Pressemitteilung vom Südwescht-Kurier

Montag, 30. Juli 2007

Sprachduo

Mal ehrlich: Wer hat nicht schon mal drüber nachgedacht, wie toll es wäre, sich gelegentlich mal ganz zwanglos mit einem Muttersprachler zu unterhalten - ohne lästige Grammatik pauken zu müssen, wann, wo und worüber man möchte. Mit jemandem, der vielleicht mal die Aussprache verbessert und einen mit ein paar schicken Redewendungen versorgt, mit denen man auf der nächsten Party glänzen kann?

Ist möglich, und zwar beim Sprachduo. Nette Idee - gefunden bei Pangramm

Mittwoch, 2. Mai 2007

IATE

Schön gehört?

Seht für Interactive Terminology for Europe – von mir mal frei übersetzt: Ein Riesen-Fundus absolut brauchbarer Termini der verschiedensten Fachgebiete, (rund 1,5 Mio Einträge), die von zahlreichen Institutionen der EU beigesteuert und laufend aktualisiert werden. IATE ersetzt die frühere Datenbank EURODICAUTOM, die zwar noch vorhanden ist, aber nicht mehr gepflegt wird. Seit März ist IATE für jedermann frei zugänglich. Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall.

Dienstag, 10. April 2007

Der Übersetzer – das unbekannte Wesen

Erwähnt unsereins gelegentlich, welcher beruflichen Zunft er oder sie angehört, zeigen die Reaktionen oft eine ganz deutliche Tendenz:

„Ach, was ein schöner Beruf. Ja, was mit Sprachen. Welche Sprachen denn?

(Hier wird in nahezu 100 % der Fälle von mindestens zwei ausgegangen, obwohl man eigentlich den Rest seines Berufslebens damit verbringen könnte, eine Fremdsprache zu perfektionieren oder sich noch in weitere Fachgebiete einzuarbeiten).

„Englisch und spanisch.“

„Ach, wie schön.“ (Hier weicht die Begeisterung dann meist ersten Zweifeln):

„Für spanisch haben Sie wahrscheinlich weit mehr Anfragen, denn englisch kann ja heute eigentlich jeder, nicht?“

„Ach ja?“

Zweifellos kommt heute kein Anwärter auf einen anspruchsvollen Job auch nur an der Empfangsdame im Foyer vorbei, wenn in den Bewerbungsunterlagen nicht wenigstens zuvor das magische „Englisch fließend in Wort und Schrift“ erstrahlte. Leichte Übertreibungen können hier übrigens gerne mal in den entscheidenden Momenten ein paar Schweißflecken produzieren, wenn das Gespräch sich dann doch über zwei Stunden hinzieht und - zufällig oder auch nicht - ein englischer Muttersprachler in der Runde sitzt.

Auch kennt heute fast jeder mindestens eine Person, die „4 oder 5 Sprachen beherrscht“.
Solche multilingualen Genies, auf die wir Übersetzer ja ganz neidisch sein müssten, sind sehr oft in Exportabteilungen oder im Vertrieb anzutreffen.

Nun ja, ein Mitarbeiter, der zweifellos in der Lage sein muss, in akzeptablem Englisch mit Kollegen verschiedener europäischer Niederlassungen über die letzten Umsatzahlen zu jammern, eine neue Marketing-Strategie vorzustellen und beim gemeinsamen Abendessen unter Zuhilfenahme des Hosentaschen-Langenscheidt noch zum allgemeinen Amusement zu kommunizieren, wie Schweinsbraten und Knödel zubereitet werden, erfüllt sicherlich den Job, den man von ihm erwartet.

Aber, mit Verlaub: Würde ihm die Geschäftsführung wohl die englische Übersetzung des nächsten Halbjahresberichts anvertrauen? Nicht? - Ach so, doch lieber externer Dienstleister ....

Interessant ist in diesem Zusammenhang, sich einmal kurz klar zu machen, was es eigentlich heißt, eine Sprache zu beherrschen. Nichts anderes nämlich, als sich in dieser Sprache in geradezu schlafwandlerischer Sicherheit, jeder erdenklichen Nuance und absolut fließend spontan zu den verschiedensten Themen äußern zu können; die, in der man zählt und träumt. Es dürfte nur wenige Menschen auf dieser Welt geben, die dies in zwei oder gar mehr Sprachen auf dem gleichen Niveau beherrschen. In aller Regel ist das nur in der sogenannten Muttersprache möglich, die man als (Klein)-Kind lernt und in seinem ersten sozialen Umfeld einsetzt und später perfektioniert. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, wenn man zum einen an die Mehrsprachigkeit größerer Bevölkerungsgruppen denkt, bei der man in bestimmten Fällen von einer Majoritäts- und einer Zweitsprache spricht. Man darf auch gar nicht bestreiten, dass es sicherlich Mitmenschen gibt, die aufgrund ihrer familiären oder kulturellen Situation und einer Portion Talent mit einer außerordentlichen Sprachenvielfalt gesegnet sind.

Entscheidend ist, welche Maßstäbe man anlegt – und durchaus anlegen darf, wenn man einen Profi engagiert. Und die sollten nicht nur darin bestehen, dass jemand „immer mal gern was mit Sprachen macht“ ... oder so ähnlich.

Mittwoch, 14. März 2007

EU-Übersetzer lassen grüßen

Hier ein beispielhafter Dialog, Typ Lieblingskunde:

Anruf gegen Mittag.

K (Kunde): Tach. Ich hätte da 5 Seiten Vertrag. Bräucht` ich beglaubigt übersetzt. Eigentlich noch heute. Wäre das machbar?

MW (Meine Wenigkeit): Könnten Sie mir das Ganze mal zur Ansicht schicken?

Nach ausführlichen Sympathie- und Respekts-Bekundungen von Kundenseite – höre ich natürlich gerne - und anschließender Kenntnis dessen Lebensgeschichte, im Besonderen mit Hinweis auf seine Englischkenntnisse – ignoriere ich in manchen Fällen in weiser Voraussicht - erhalte ich den Text, der sich als effektiv rund 10 Seiten lang entpuppt (Times Roman, 12 pt).

Anruf. Preis. Zeit. Funkstille.

K: Also bitte, hörn`se mal. Dat is jetzt aber nich` Ihr Ernst (nicht auf Kosten, sondern auf Zeit bezogen). Hörn`se mal, ick mach dat jeden Tach. Dat is doch kein Ding. Dat klopp ick Ihnen doch in 10 Minuten rein.

MW: (in Gedanken) Ach was. Ich mach das auch jeden Tag. Aber vermutlich – anders.

Da sind mir jene Kunden allemal lieber, die sich der Schwierigkeit einer anspruchsvollen Übersetzung bewusst sind und lieber fünf Mal ängstlich nachfragen, ob man sich denn wirklich als fachlich kompetent erachtet und sich, beispielsweise, in den vergangenen 10 Jahren thematisch auch wirklich mit nichts anderem beschäftigt hat, als mit Hufkrankheiten bei Giraffen mittlerer Größe und dem daraus resultierenden Hang zu Depressionen (gibt`s ja vielleicht wirklich?).

Hab` ich nicht, aber meine Baustelle ist auch eine völlig andere :-)

Und was Kapazitäten angeht, hier ein kleiner Vergleich:

Ein Übersetzer der EU, der seine Kenntnisse in der Regel durch ein mehrjähriges Studium erworben und sich durch ein monatelanges Auswahlverfahren gekämpft hat, meist auf 2 oder maximal 3 Fachgebiete spezialisiert ist und seine Arbeitszeit ausschließlich der produktiven Tätigkeit widmen kann, durch die er sein Einkommen erzielt, d.h. eine völlig andere Ausgangssituation hat als ein Freiberufler, schafft pro Tag ca. 5-6 Seiten anspruchsvollen Inhalts. Noch Fragen?

Donnerstag, 8. März 2007

Von Beruf Rabenmutter

Welch wunderbar motivierender und intelligenter Beitrag von Ann Yacobi auf akademie.de , gefunden über mein Lieblingsnetz Texttreff.

Freitag, 2. Februar 2007

Immobilien in Spanien

Wer hat nicht schon von einem Haus oder einer Wohnung unter spanischer Sonne geträumt?

Manch einer lässt diesen Traum irgendwann wahr werden. Ein wenig Lektüre kann da im Vorfeld nicht schaden. Welchen Unterschied es im spanischen Rechtssystem in bezug auf den dinglichen Eigentumsübergang gibt, verglichen mit den Gegebenheiten in Deutschland, was hinsichtlich Steuern und Abgaben zu beachten ist und weitere Informationen finden sich hier.
Auch die Botschaft der BRD in Madrid bietet Informationen. Und wenn die Formalitäten abzuwickeln sind, bin ich gerne zu Diensten.

-

Suche

 

Aktuelle Beiträge

Englisch - können...
Ja, doch, ich traue mich. Ich wage es, diesen Tipp...
MSies - 15. Mai, 10:33
Senioren online.
Unter dem Motto „Wissen gegen Snacks“ gaben...
MSies - 2. Mai, 14:52
Mail-Anhänge entpacken
Wer bekommt nicht des öftern von Kunden, Kollegen...
MSies - 15. Apr, 12:18
Slang Dictionary
Oh ja, gewisse Vokabeln findet man nicht im Wörterbuch,...
MSies - 9. Apr, 11:52
Schäbisch-Englisch
Ich bin jetzt die wo was schreibt, was Sie zum Lache...
MSies - 1. Apr, 15:45
Abkürzungen
Immer wieder darf man überrascht sein, was man...
MSies - 1. Apr, 15:28

Archiv

Mai 2008
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 1 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31