Akquise

Donnerstag, 17. September 2009

Was, so teuer?

Honorargespräche unter Freiberuflern - sicher jedem bekannt:
Kollege A: Was, so teuer?
Kollege B: Was, so billig?
Kollege C zu Kunde x über Kollege A: Der ist teuer, aber wirklich gut.
Kunde X, direkt oder unterschwellig: Na, Sie nehmen`s aber von den Lebendigen ....

Ist das nicht Nonsens? Die simple Rechnung für jeden Freiberufler ist so einfach, dass auch Nicht-Rechenkünstler sie problemlos nachvollziehen können:

Welche Kosten habe ich pro Monat?
Wieviel Umsatz muss ich machen, um meinen Lebensstandard- nach Steuern - abzüglich dieser Kosten zu finanzieren?
Wieviele Arbeitsstunden bleiben mir pro Monat, abzüglich Akquise, Fortbildung, Schönheitsschlaf, usw. um diesen zu erwirtschaften?
Wie hoch muss mein Stundensatz sein, um einen entsprechenden Gewinn gegenrechnen zu können?

Und danach nähern wir uns bereits dem "Advanced Level":

Wie schaffen wir es, dem Kunden klarzumachen, wieviel Mehr er an Leistung erhält, damit er die Rechnung sogar richtig gerne überweist? Sowas kommt vor. Und hat nichts Anrüchiges. Telefonart bieten zum Thema Preisstrategie einen Kurzvortrag zum Download.

Dienstag, 11. August 2009

Kongress für Münchner Unternehmerinnen

Liebe Business-Frauen,

endlich mal wieder Zeit zum Netzwerken, Lust auf ein wenig Motivation und neue Impulse? Dann auf zum Kongress der "Women`s" am 17. Oktober, organisiert von Monika Scheddin. Allein schon der Vortrag von Sissi Perlinger muss hier erwähnt werden....

Dienstag, 10. März 2009

Xing effektiv nutzen

Viele sind ja immer wieder hin und her gerissen, ob es sich bei Xing nur um ein nettes Spielzeug für die Großen handelt, bei dem man mitspielen und ein wenig durch die Landschaft klicken kann, und am Ende den Nachbarsjungen wiederfindet, dem man vor 30 Jahren die Schippe auf den Kopf gehauen hat. Oder vielleicht doch ein nicht zu unterschätzendes Marketing-Instrument, das einfach sinnvoll und konsequent eingesetzt werden möchte, um schnell Erfolge zu bescheren – sowohl menschlicher als auch monetärer Natur.

Zugegeben: Wer hat schon die Zeit, sich permanent in diversen Gruppen und Foren als Experte zu profilieren? Aber vielleicht wäre ja hiermit schon ein Anfang gemacht:

- Das persönliche Profil stets aktuell und vollständig halten.
- Augen, Ohren und Posteingang offen halten für Treffen, Veranstaltungen oder Fortbildungen in der jeweiligen Region.
- Jede Woche konsequent überprüfen, wer sich auf`s Profil verirrt hat. Und freundlich nachhaken, was denn der Grund des Besuchs war und womit man/frau hätte dienen dürfen ...

Kostet vielleicht ein paar Minuten, könnte aber chon bald Aufträge bringen. Joachim Rumohr gibt hier Tipps, wie man aus der Xing-Mitgliedschaft den maximalen Nutzen ziehen kann.

Freitag, 20. Juli 2007

Schön mitschwimmen im Aquarium

Wer hat nicht jüngst mal wieder aus dem Kollegen – und Bekanntenkreis gehört, man solle jetzt endlich mal einen Account bei Xing einrichten. Ein MUSS in einem Zeitalter, in dem Kontakte das A und O in der Buchstabensuppe des Lebens sind.

Schön, diese Tatsache lässt sich sicher nicht leugnen. Die Frage ist aber doch: Was bringt die Mitgliedschaft dem einzelnen tatsächlich? Eine plötzlich einbrechende Flut von Aufträgen ist in den wenigsten Fällen zu erwarten. Der eine oder andere Headhunter klickt sich bestimmt immer mal wieder durch, nutzt aber vermutlich andere/weitere Quellen, um zum angestrebten Ziel zu kommen. An den Geburtstag des alten Schulkollegen könnte man sich auch auf andere Weise erinnern lassen. Und die wenigsten Menschen dürften Zeit haben, regelmäßig mit Essays in diversen Foren zu brillieren.

Ein paar kritische Worte von Sven Kölle und Klaus Werle hierzu im Manager Magazin, die Newbies verdeutlichen, worum es geht – und wie man dieses geniale und globale Netzwerk optimal für sich nutzen kann.

Sonntag, 10. Juni 2007

Pitch mit dem Malermeister

Mal ehrlich: Viele von uns freischaffenden Helden sind doch immer mal wieder bereit, etliche Stunden mit unbezahlten Probeübersetzungen zu verbringen, oder in Agentursitzungen eine gehörige Portion Hirnschmalz – oft kostenfrei – anzubieten, mit der Hoffnung auf ein interessantes Projekt im Gepäck. Schön, gut und nachvollziehbar – zumindest in bestimmten Branchen. Bevor der bittere Beigeschmack angesichts nicht oder unbezahlter Arbeit überhand nimmt, könnten wir uns aber gelegentlich auf jene besinnen, deren Handwerk angeblich goldenen Boden hat. Oder konnte schon mal jemand drei Malermeister zum kostenfreien Probestreichen und anschließender Beurteilung überreden? Kampagnenstart
hat es versucht. Bitte Taschentücher bereithalten. So simpel - und so wahr ...

Donnerstag, 24. Mai 2007

Nur ein Satz.

Immer wieder beliebter Dialog:

Kunde: Guten Tag, ich hätte da (bitte Nichtzutreffendes streichen) 5/10/20 Seiten eines Vertrages/Protokolls/Anleitung.

Ich: (in Gedanken, fallweise auch geäußert): Seitenangaben sind nicht immer sehr aussagekräftig, was das tatsächliche Arbeitsvolumen angeht. Könnten Sie mir das Ganze mal zur Ansicht schicken, damit ich mir ein genaues Bild machen kann?

Kunde: Ich brauche eigentlich gar keine Übersetzung, mir geht es nur um eine einzige Aussage.

Das wäre eigentlich kein Problem. Nur konnte mir bisher noch kein Kunde im Vorfeld sagen, wo genau die zu finden ist.

Wer geht schon zu einem unbekannten Feinkosthändler, lässt sich ausgiebig über die Vorzüge verschiedener Oliven beraten, sich von seiner bevorzugten Sorte 250 g schenken und sagt dann: "Vielen Dank, wenn ich mal Hunger habe, komme ich bestimmt zu Ihnen zu einkaufen ?!

Samstag, 12. Mai 2007

Freiberufler-müsste man sein?

Die Mär vom Freelancer, der sich den Großteil seiner Arbeitswoche lässig im Straßencafé die Nase bräunt und dabei auf wundersame Weise seinen Kontostand erhöht, scheint nach wie vor weit verbreitet. Eine Studie der Uni-Hamburg bringt da ein paar realistischere Zahlen auf`s Papier. Gefunden bei fob-marketing.

Donnerstag, 22. März 2007

Abmahnung - so wird`s vielleicht nicht ganz so teuer

Keine Frage: Wer heute als Unternehmer vorzugsweise im Internet akquiriert, findet sich möglicherweise früher oder später in der Tür des Anwalts - und nicht immer aus Eigeninitiative.

Bei dr.web gibt es eine hilfreiche Link-Liste mit Tipps und Informationen zum Thema Abmahnungen. Für den Fall der Fälle ...

Dienstag, 27. Februar 2007

Netiquette

Das Internet revolutioniert mehr und mehr unser aller Leben – soviel dürfte jedem klar sein.
Wer glücklicher Besitzer einer Website ist, hat heute die Möglichkeit, mit überschaubaren Kosten und oft ohne nennenswerte Streuverluste weltweit potenzielle Käufer für sein Produkt oder seine Dienstleistung zu finden.

Zumindest theoretisch ist man ja 24 Stunden täglich präsent und – zumindest per e-Mail – auch genauso oft erreichbar. Klar, alles läuft heute einen Tick schneller als letzte Woche, letzten Monat oder letztes Jahr.
Wer rasch ein Angebot benötigt, kann heute – oft binnen weniger Minuten – verschiedene Anbieter vergleichen. Dabei bleibt es jedem selbst überlassen, wie er sich nach außen präsentiert, ganz gleich, ob er im Namen der Firma oder privat korrespondiert.

Ich möchte hier ganz bestimmt nicht den Zeigefinger heben – und schon gar nicht gegenüber mitlesenden (potenziellen) Kunden :-). Es ist aber sicher erwähnenswert, dass viele Freelancer, die über das Internet akquirieren, auch die Möglichkeit des Austauschs mit Kollegen und Experten in Foren, Mailinglisten, usw. nutzen. Und das bedeutet, dass gerne mal pro Tag mehrere Hundert Mails eintrudeln. Dass dies nur mit einer halbwegs guten Organisation zu schaffen ist, steht außer Frage. Allerdings heißt es dann auch gerne mal: Prioritäten setzen. Ich bin beispielsweise immer bemüht, Anfragen binnen maximal 24 Stunden zu beantworten. Meist natürlich schneller.

Ich persönlich verschmähe ganz sicher keinen neuen Kunden, der keine Zeit oder einfach keine Lust hatte, nochmal die Rechtschreibprüfung durch sein Mail zu schicken.

Aber ich gestehe und stehe auch dazu: e-Mails ohne Betreff, mit Absender à la „mausibärlihabmichlieb123@etc.“, Absender-Kennung „Tarzan02“, Textinhalt etwa „Hallo, was kostet bei Ihnen eine Seite Text bis 14:00 Uhr“, abgesendet um 12:00 Uhr“, ohne Vorankündigung, ohne Telefonnummer für Rückfragen und vielleicht noch der Andeutung eines Nachnamens, haben bei mir nicht oberste Priorität. Und möglicherweise landen sie sogar ungelesen in einem bestimmten Ordner. Verständlich – oder gar doch nicht zeitgemäß? Nachdem ich diesen Link gelesen habe, denke ich, dass ich mit meiner Meinung auch im Jahr 2007 nicht ganz alleine dastehe ...

Donnerstag, 8. Februar 2007

Unternehmer aufgepasst!

Seit 1.1.2007 zählen auch e-Mails zu "Geschäftsbriefen" und müssen gewisse Pflichtangaben enthalten.

Wenn nicht, kann`s, wie oft in solchen Fällen, sehr teuer werden .... Ausgenommen sind bisher Freiberufler und Privatpersonen.

Gelesen bei und nachdenklich gestimmt durch selbst und ständig

Impressum

Margit Sies-Gurel Kontakt: Alte Landstr. 18 D-85521 Ottobrunn Telefon: 089/ 84 24 67 Margit.Sies@t-online.de

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