Existenzgründer aufgepast: In der Juni-Ausgabe von
Starting Up gibt`s einen Zweiteiler von mir mit Tipps & Tricks, wie man Google AdWords nutzt, um mit relativ kleinem Geld Kunden zu gewinnen. Ein Konto einrichten, ein paar nette Texte reinklopfen und die Bankverbindung eingeben, ist nämlich keine Kunst. Für Freiberufler oder KMUs ist aber (überlebens-)wichtig, ob sie monatlich 20,00 € oder 200,00 € für´s Online-Marketing ausgeben. Kurz überfliegen und nochmal 3 Stunden investieren kann sich durchaus lohnen :-)
MSies - 27. Mai, 09:33
Zugegeben - das iPAD ist schon wirklich ein schickes Teil, optisch, technisch - und was den Spaßfaktor angeht. Und wer angesichts der nicht ganz unerheblichen Investition sein Gewissen beruhigen möchte, bekommt jetzt Unterstützung von Michael Spehr, der in der
FAZ beschreibt, wie man mit den richtigen Apps das iPAD tatsächlich als "Arbeitsgerät" nutzen kann.
MSies - 23. Mai, 10:13
Schön, dass wir Freiberufler eigentlich niemals Grund zum Klagen haben sollten. Theoretisch bleibt es uns ja jeden Tag selbst überlassen, die Aufträge anzunehmen, die Spaß, Referenzen oder die Miete aufs Konto bringen. Warum also beschweren wir uns so oft über Dumping-Honorare, die ja keiner von uns akzeptieren müsste?
Die bösen, bösen Übersetzungsagenturen liefern ja immer wieder Grund für unseren Unmut. Wagen sie es doch, sprachlich und fachlich hochqualifizierten Experten für 50 Cent pro Zeile Köpfe und Rechner rauchen zu lassen, wo man doch beim Endkunden relativ problemlos das doppelte oder dreifache Honorar erzielen könnte.
Die bösen, bösen Verlage, bei denen man sich doch gerne mal öfter an einer tollen Literaturübersetzung austoben würde. Die aber kaum bereit sind, 20 Euro für eine Normseite zu bezahlen - und diese Seite dann schlimmstenfalls auch noch zum Nachteil des Übersetzers definieren.
Und dann sind da ja neuerdings auch noch die bösen, bösen Content-Verwerter, die es möglich machen, dass Autoren sich für umgerechnet kaum 10 Euro Stundenhonorar die Finger wundklopfen.
Wobei man aber auch gleich deutlich machen muss, dass es sich dabei eigentlich nicht um ein Honorar handeln kann, sondern allenfalls ein Taschengeld für den nächtlichen Absacker nach der Uni - oder ein Zuckerl für ein Paar neue Schuhe. Ja, doch, für ein Paar stylische Treter, die man objektiv sowieso nicht braucht, kann man doch bei diesen Konditionen auch noch ein paar SEO-Vorgaben beachten, oder? Ganz abgesehen davon, dass ich persönlich keinen professionellen Texter kenne, der nach Worten abrechnet. Wenn dies auch für andere Texter-Dienste gelten würde, gäbe es in Deutschland bald nicht nur einen Schilder-, sondern auch noch einen Claim-Wald :-)
Spaß beiseite: Ich finde, es bleibt jedem Freischaffenden selbst überlassen, ob er, sofern ein halber Tag Arbeitspause ansteht, Kunden akquiriert, die ihm mittelfristig seine Existenz sichern - oder mit seiner fast verschenkten Arbeitszeit anderen hilft, ihren Gewinn zu mehren.
Ich erinnere mich dunkel an die ersten Rechtsvorlesungen vor einigen Jahren: Zum Zustandekommen eines Vertrages bedarf es immer zweier: Angebot und Annahme, zwei übereinstimmende Willenserklärungen. So ähnlich war das doch, nicht?
Scheint mir wie damals bei Modern Talking: Keiner hat die Platten gekauft - also können die Umsätze ja eigentlich nur durch Marsmännchen entstanden sein, oder?
Ganz ehrlich: Wenn es offensichtlich so viele Menschen in der Republik gibt, die bereit sind, für dieses Honorar auch nur ihre Anschrift einzugeben, dann gönne ich diesen Anbietern ihren Erfolg von Herzen. Er zeugt nämlich von unternehmerischem Denken, Kreativität und dem frühen Deuten der Zeichen der Zeit. Und findet deshalb meinen Respekt. Denn diese Faktoren sind doch heute für den Erfolg eines Unternehmens fast noch wichtiger als die eigentliche Fachkompetenz, oder? [Ironiemodus aus].
MSies - 6. Mai, 10:21
Nicht zu fassen: Schon wieder ist ein Jahr um. Am 28. Mai steht sie wieder bevor: Die lange Nacht der Musik. Infos gibts hier bei
Muenchner.de.
MSies - 4. Mai, 09:08
Übersetzer, Texter & alle, die vom geschriebenen Wort leben: Wer hat nicht schon einmal mit Google AdWords experimentiert und danach das Handtuch geworfen, weil er gewünschte Erfolg erst mal ausblieb? Der ADÜ-Nord hat unter "Publikationen" netterweise im aktuellen
Infoblatt meinen Beitrag zum Thema veröffentlicht. Hier gibts in Kurzform Tipps, wie man AdWords optimal nutzt, sprich: Mit möglichst geringen Kosten die gewünschte Zielgruppe anspricht. Der ausführliche Text wurde bei
akademie.de veröffentlicht - leider nur für Mitglieder :-)
MSies - 2. Mai, 10:10
Osterfeiertage glücklich überstanden? Vielleicht mal wieder ein paar Tage daheim bei den Lieben verbracht? Ist ja manchmal ein wenig anstrengend und kann bei allen Beteiligten ganz schön am Nervenkostüm schrubben. Zu unterschiedlich sind eben die Bedürfnisse von Alt und Jung. Gemeinsame Interessen meist Fehlanzeige und beschränkt auf 200 m Verdauungsspaziergang nach dem Osterbraten. Über Geschmäcker könnte man streiten, hat es aber im Laufe der Zeit aufgegeben. Jeder geht seiner Wege und ist meist froh, wenn er dies wieder allein tun kann.
Aber es geht auch
ganz, ganz anders, wie die
Senior Design Factory aus Zürich zeigt. Es waren einmal zwei Design-Studenten, die im Rahmen eines Projektes für ihre Diplom-Arbeit erstmals Kontakt zu einigen alten Herrschaften im Altersheim knüpften. Aus diesem Projekt ist mittlerweile eine Firma entstanden, basierend auf der simplen Idee: Wissen und Tipps der Alten, verpackt in frischem, neuem Design und vermarktet mit den Möglichkeiten von heute. Die Ergebnisse finden sich im Shop, in Workshops und auf den Tellern des Restaurants, das in diesem Sommer eröffnet. Ich neige mein Haupt vor dieser tollen Idee- obwohl nicht verwandt, verschwägert oder bezahlt :-)
MSies - 29. Apr, 10:27
kommen heute Behördenmitarbeiter, die Kunden zu mir schicken, weil ich angeblich als
vereidigte Übersetzerin alle Arten von Dokumenten beglaubigen kann.
Würde ich sehr gerne, denn dies würde mir wahrscheinlich noch mehr nette Menschen an meine Haustür bringen und mir ein hübsches Zusatzeinkommen bescheren.
Kann ich aber leider nicht. Denn hierfür gibt`s Notare, Gemeindeverwaltungen, Schulämter, usw.
Und weitere Infos auf meiner
Website:
MSies - 20. Apr, 09:03
Klappern gehört zum Handwerk eines jeden Selbstständigen. Wer aber einfach nur aus lauter Vorfreude auf den nächsten zahlenden Kunden drauflos hämmert, landet schnell mit Anwaltspost wieder auf dem Boden der Tatsachen.
Sehr unterschiedlich sind zuweilen die Auffassungen, was denn erlaubt sei und was nicht. Ansichten variieren schon mal, abhängig von Branche, Beruf und Produkt oder Dienstleistung.
Mutmaßliche oder
stillschweigende Einwilligung,nette Kontakte und verlockende Websites hin oder her - Ann Yacobi gibt bei
akademie.de einen guten Überblick, was nicht nur nervt, sondern definitiv verboten ist. Unterteilt nach verschiedenen Werbemedien und abgerundet durch eine Checkliste, mit deren Hilfe jeder nochmal in sich gehen kann, bevor er sich Ärger ins Haus holt.
Interessanterweise ist der Beitrag nicht von einer Anwältin, sondern einer Texterin verfasst, was der Lesbarkeit in keiner Weise abträglich ist ... Nix für ungut, liebe Anwälte - ihr wisst sicher auch so Bescheid :-)
MSies - 19. Apr, 11:04