Mittwoch, 16. Mai 2012

AdWords-Blogs

... gibt es ja doch mehr als eine Handvoll.

AdWords-Blogs, die gut lesbar sind, Hirn und Auge schmeicheln, regelmäßig aktualisiert werden und nicht ausschließlich der Selbstbeweihräucherung des Autors dienen, sprich: einen echten Mehrwert bieten - die darf man erst mal suchen.

Ich glaube, ich habe wieder eines gefunden: sea-sight.com. Das Schöne daran: Empfehlenswert für Anfänger im Selbststudium und auch für fortgeschrittene Zeitgenossen.

Freitag, 11. Mai 2012

Verbesserungen an Keyword-Tool und Traffic Estimator

Selbst noch nicht ausprobiert, aber wohl einen Blick wert: Laut dem Inside AdWords-Blog gibt es einige neue Features, wie z.B. Vorschläge für Anzeigengruppen-Themen, Integration des Traffic Estimators, grafische Darstellungsmöglichkeit bei Schätzungen sowie eine Verbesserung von deren Qualität und Genauigkeit

Donnerstag, 10. Mai 2012

Wie findet man die passende Literaturagentur?

Da sitzt man nun mit einer geballten Ladung Expertenwissen und denkt darüber nach, ein Buch zu streiben. Das Manuskript liegt in der Schublade, doch das Tagesgeschäft lässt eigentlich keine Zeit, sich mit Verlagssuche zu beschäftigen und wochenlang im Dickicht von Kostenkalkulation, Verlagsabgabepreisen und Nettoladenpreisen zu wühlen.

Die Lösung scheint eine Literaturagentur zu sein, die sich um alles kümmert, aber natürlich auch ein Stück vom Kuchen abbekommen möchte. Wie man die findet und was man dabei beachten sollte, erklärt Dr. Uwe Heldt von der Agentur Mohrbooks in Zürich in diesem Gespräch bei Literaturcafe.de anlässlich der Leizpziger Buchmesse. Eine Liste seriöser Agenturen findet sich bei Dieter Wunderlich.

Apropos Kostenkalkulation: Der Verlag Voland & Quist schreibt in seinem Blog ein offenes Wort zum täglich Brot der Buchproduktion, also Werken jenseits einer Auflage von 100.000 Exemplaren, die nicht zwangsläufig reich und berühmt machen, aber zum Tagesgeschäft gehören.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Alles automatisch ...

...heißt oft auch: Automatisch teurer.

Es soll Leute geben, die zwar schon mal von AdWords-Werbung gehört, aber sich noch nicht wirklich damit beschäftigt haben. Die ganz erstaunt sind, dass es Profis gibt, die gegen Honorar Kampagnen betreuen. Und dass diese Honorare sich in aller Regel deutlich von denen eines Babysitters unterscheiden.

Unverständlich, wo doch heute per Mausklick scheinbar jeder alles selbst und "automatisch" machen kann: Übersetzen, Webseiten erstellen, Logos zaubern - und eben auch Online-Werbung schalten.

Man muss schon zugeben, dass Google es Neulingen im Grunde tatsächlich einfach macht, ein Konto zu eröffnen und erste Kampagnen zu erstellen. Neben dem Tagesgeschäft bleibt dann aber meist nicht mehr viel Zeit, sich ständig um Klickraten und Gebote zu kümmern, und spätestens am Monatsende kommt dann oft das böse Erwachen: Man ist zwar des Rechnens mächtig, aber das Budget deutlicher und schneller geschrumpft, als erwartet. Die Klickrate liegt weit jenseits der 1% und die leise Frage, ob das Ganze sich denn vor allem für kleine Firmen auf Dauer wirklich lohnt, steht im Raum .....

Es lohnt sich.

Und der erste Weg zur besseren Konto-Bilanz fängt damit an, nicht blindlings alle Einstellungen zu übernehmen, die das System vorschlägt und könnte dann wie folgt beschritten werden:

1.) Wer nicht mit einem Online-Shop seine Brötchen verdient, muss seine Anzeigen nicht rund um die Uhr laufen lassen. Und wer selbige tatsächlich nur lokal verkauft, tut sich mit einer engen regionalen Begrenzung einen Gefallen.

2.) Wer nicht international akquiriert, beschränkt seine Anzeigenschaltung selbstredend auf Deutschland, und zwar mitteleuropäische Zeit.

3.) Natürlich ist Google nahezu omnipräsent mit diversen Werbe-Netzwerken und zahlreichen Partnerseiten. Wer allerdings nicht über den Etat eines Großkonzerns verfügt und für`s Erste sein Augenmerk eher auf Buchführung, als auf Markenführung legt, darf sich ruhig zunächst auf die schlichte Google-Suche beschränken. Das bringt zwar nur einen Bruchteil der Einblendungen. Sofern diese aber relevant sind und Keywords geschickt ausgewählt wurden, kann sich das Resultat trotzdem sehen lassen.

4.) Mit kleinem Tagesbudget beginnen. Das System meldet sich zuverlässig, wenn Werbechancen ungenutzt bleiben.

Apropos Chancen: Es muss nicht immer und von Anfang an Platz eins sein. Und zu viel Großzügigkeit in Sachen Gebote macht sich nicht immer, und nicht immer gleich bezahlt. Und auch die Schätzungen für die erste Seite heißen so, weil erst die Praxis Gewissheit bringt.

5.) Und natürlich habe ich ihn nicht vergessen: Den Qualitätsfaktor . Allein das Wort mutet in etwa so sexy an wie "Steuererklärung" oder "Händewaschen". Im Gegensatz zu letzterem schützt er zwar nicht vor Schnupfen und Durchfall. Der Einklang von cleveren Anzeigentexten und relevanten Keywords bringt aber ein besseres Ranking und schont die Kasse.

Donnerstag, 26. April 2012

"Start" auf der Startseite

... ist eine gute Ausgangsposition, um bei Google nicht gefunden zu werden. Jüngst war ein Kunde wieder sehr erstaunt, als ich darauf hingewiesen habe, dass "Start" im Title Tag als Pendant steht für das Auto, das 350 Tage im Jahr vor dem Haus parkt: Macht sich gut, wenn mal ein Kunde vorbeischaut, aber fortbewegen kann man sich auch auf andere Weise.

All jenen, die ihre Website nicht nur als Schmuckstück, sondern auch als Umsatzbringer betrachten, sei ein Blick auf den Beitrag von Oliver Wrase auf unternehmer.de empfohlen. Leicht verständliche und einleuchtende Worte, die bald schon bares Geld wert sein könnten.

Mittwoch, 25. April 2012

Lohnt sich Xing?

Wie war das damals?

Profil erstellen. Eine Handvoll gut klingender Termini eingeben bei „ich suche“ und „ich biete“. Ein Foto? Kann man ja später noch einbinden. Zu Übungszwecken nach ein oder zwei Bekannten suchen und bei den Kontakten hinzufügen.

Das ging ja in der Tat schnell von der Hand.

Ein Jahr würde man gerne nochmal reinschauen - aber irgendwie hat man das Passwort nie zur Hand ...

Und wenn man nach seinen Xing-Erfahrungen gefragt wird, meldet man im Brustton der Überzeugung:

„Zeitverschwendung. Bringt nichts – außer vielleicht komische Leute ins Postfach.“

So funktioniert das Ganze natürlich nicht.

Wie im richtigen Leben sollte man sich auch beim (zunächst virtuellen) Netzwerken bei Xing ehrlich fragen:

Wer bin ich?
Wen oder was suche ich?
Was kann oder möchte ich an Fakten, Fachwissen und Informationen wem gegenüber preisgeben?
Wie gehe ich am besten vor?

Es versteht sich von selbst, dass diese Fragen sich nicht mal eben in 15 Minuten während der Tagesschau abarbeiten lassen, und auch ein aussagekräftiges Profil entsteht nicht zwischen Tür und Angel. Leichter geht`s auf jeden Fall mit einem kleinen, aber feinen Ratgeber: Xing für Dummies, ISBN: 978-3 – 527-70767-6.

Ich gehöre nicht zur oben genannten Spezies. Nein, im Gegenteil. Ich habe schon vor langer Zeit ein meiner Meinung nach geradezu perfektes Profil eingepflegt - und noch während der Lektüre des Buches hektisch mit der Optimierung begonnen. Lesefreundlich und gut auffindbar – bei allen gewünschten Suchbegriffen? Constanze Wolff zeigt, wie`s geht.

Und nicht nur das. Das Buch ist so strukturiert, dass es für Anfänger und alte Hasen einen echten Mehrwert bietet. Erstere finden sich mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung schnell zurecht und vermeiden dank gelegentlicher Warnhinweise alle erdenklichen Fettnäpfchen, die auch im virtuellen Leben ständig drohen – sei es aus Unkenntnis, Zeitgründen oder Unachtsamkeit.

Und wer schon erste Erfahrungen mit Xing hat und noch nicht überzeugt ist, ob und wie die persönliche Erfolgsbilanz noch verbessert werden kann, wird auch fündig: Mit Anregungen zur richtigen Strategie und Eigenpräsentation. Tipps, wie eine (regelmäßige!) Mitwirkung in Gruppen machbar ist – auch, wenn man „nebenbei“ mit einem Vollzeit-Job in Lohn und Brot steht. Und wertvollen Hinweisen, wie man mit den richtigen Einstellungen ohne viel Aufwand in den gewählten Netzwerken auf dem Laufenden bleibt und dabei den Überblick behält. Wie man Suchfunktionen optimal nutzt.

Und geschickt Kollegen, Kunden und manch eher nervigen Kontakt einfacher ausblendet, als auf dem Büroflur.

Auch die Fraktion der Datenschützer, Skeptiker und Wachrüttler wird bestens bedient mit einer ausführlichen Matrix, die deutlich macht, worin Xing sich von anderen Netzwerken unterscheidet, was möglich ist und was nicht.

Was mir das Buch mal wieder deutlich gemacht hat:

Netzwerken bei Xing unterscheidet sich kaum vom wirklichen Leben: Berufliche wie private Beziehungen wollen gelebt und gepflegt werden. Sie sollten nicht nur als schmückendes Beiwerk dienen und funktionieren nur durch Austausch und regelmäßiges Geben und Nehmen.

Ich bin auf jeden Fall wieder überzeugt und motiviert, dass es mit Xing möglich ist, mit minimalem Aufwand laufend passende Kunden, Kontakte oder Projekte aus nahezu jeder Branche zu finden, und diese handlichen 192 Seiten werden sicher ihren Beitrag dazu leisten.

Montag, 16. April 2012

Deutsche Welle Blog Award

Unbedingt reinschauen ... und warum nicht auch abstimmen?

Websites in 11 Sprachen und 17 Kategorien laden ein zum Lesen, Schmunzeln, Nachdenken - und natürlich Kommentieren. Bis 2. Mai kann man noch seine Stimme abgeben. In der Jury finden sich Menschen, die etwas zu sagen und zu schreiben haben. Und dies auch tun. Als Blogger, Journalisten, Berater. Die witzige Anekdoten aus ihrem Alltag erzählen. Oder die Politik in ihrem Land kritisch beobachten und sich für das wertvolle Gut freie Meinungsäußerung einsetzen.

Montag, 2. April 2012

Mox und der Übersetzeralltag

Jüngst mal wieder bei Mox geschmökert? Entzückende Cartoons über clevere Übersetzungsagenturen, unterirdische Honorare und Kunden, die alles besser wissen. Bitte schnellstmöglich nachholen. Aber Vorsicht vor Risiken und Nebenwirkungen, sprich: Allzu kritischem Nachdenken über die eigene Situation. Möglicherweise muss eine oder andere Kunde dran glauben ;-)

Impressum

Margit Sies-Gurel Kontakt: Alte Landstr. 18 D-85521 Ottobrunn Telefon: 089/ 84 24 67 Margit.Sies@t-online.de Margit Sies-Gurel

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