Freitag, 2. März 2012

Neue AdWords-Community verfügbar

AdWords-Marketing ist ja bekanntermaßen eine feine und - zumindest theoretisch - einfache Sache. Praktisch handelt es sich um ein höchst komplexes System, das einen immer mal wieder vor knifflige Probleme stellt. Wer keine Zeit hat, stundenlang nach Lösungen zu suchen, wird vielleicht in der neuen AdWords-Community fündig: Vereinfachte Benutzeroberfläche, übersichtlich, mit einigen netten Features. Mal reinschauen und selbst beurteilen.

Mittwoch, 29. Februar 2012

SEO aus dem Nähkästchen.

Dass es keine Sensation ist, wenn man seinen Namen ergoogelt und auf Platz 1 landet, hat sich schon herumgesprochen. Auch, dass im Title Tag der Startseite nicht unbedingt "Start" stehen sollte, und bei den Unterseiten idealerweise mehr als nichts. Soweit, so gut. Wenn es dann aber an`s Eingemachte geht, sieht man nicht selten eher Kopfkratzen:

Welchen Einfluss haben welche Links, und in welcher Anzahl?
Wie wichtig ist die Sitemap?
Welche Keyword-Dichte ist optimal, außer einer gefühlten von 25%, bei der nicht nur ich mich entnervt dem Wettbewerb zuwende ...

Google selbst, nämlich die Webmaster Central, stellt hierzu ein rund 30 Seiten langes PDF bereit. Ansprechend geschrieben und gestaltet, und leicht verständlich. Doch, so etwas ist möglich - selbst bei diesem Thema. Also: Lesen und umsetzen (lassen).

Donnerstag, 23. Februar 2012

Wie war das mit Papier und Stift?

Reflektieren, synchronisieren, konvertieren.

Kreative Denkprozesse haben es heutzutage nicht leicht, ihren Weg aus unseren Hirnwindungen zu finden. Und wenn sie erst mal in die Gänge gekommen sind, werden sie oft zwischen Entstehung und Bearbeitung gleich wieder ausgebremst. In jeder Ecke liegt ein anderes Gerät - das gerade mal wieder aufgeladen werden müsste. Auf jedem Computer wartet ein anderes Programm darauf, mit Daten gefüttert zu werden. Sie sollen unseren Gedankenblitzen zur Landung verhelfen, To-Do-Listen angenehmer erscheinen lassen und wichtige und weniger wichtige Projekte zum Abschluss bringen helfen. Warum wir uns mal wieder auf die Einfachheit von Papier und Stift verlassen sollten, beschreibt Kevin Purdy hier.

Donnerstag, 9. Februar 2012

Co-Working

Der erste Meilenstein im Freiberufler-Dasein ist geschafft. Die Auftragslage hat sich stabilisiert. Erste Alltagsroutine kehrt ein. Anfängliche Unsicherheit ist passé, der Spaß an der Arbeit geblieben. Betriebskosten lassen sich nicht immer schönreden, aber doch überschaubar halten - nicht zuletzt dank Home Office. Viele empfinden das Arbeiten von zuhause dennoch nicht als erstrebenswerten Dauerzustand. Sei es, weil die Trennung von Beruf und Privatleben schwer gelingt. Weil die Ansprüche gewachsen sind, oder weil sich das Angebotsspektrum im Laufe der Zeit erweitert hat. Und oft ist es auch nur der legitime Wunsch, fernab vom heimischen Chaos besser und strukturierter arbeiten zu können.

Nun sind die meisten Freelancer durchaus des Rechnens mächtig: Ein externes Büro bringt zwar Vorteile und Prestige, lässt den Jahresgewinn aber deutlich schrumpfen. Vieles geht problemlos per Mail, Telefon & Skype vonstatten. Doch was tun, wenn man eine Schulung nicht neben den Vereinspokalen des Schwiegervaters durchführen möchte? Wenn ein längeres Gespräch ansteht, das nicht beim Italiener zwischen Primi und Secondi Piatti stattfinden soll? Für eine Coaching - Sitzung ständig Legosteine und Modelleisenbahn verschwinden lassen?

Co-Working heißt das Zauberwort.

Wir erinnern uns: Warum eine Kuh kaufen, wenn man nur gelegentlich ein Schlückchen Milch trinkt? In vielen deutschen Städten gibt es die Möglichkeit, zeitlich begrenzte Arbeitsplätze zu mieten. Die Angebotspalette ist vielfältig, das zugrunde liegende Prinzip immer gleich: Größtmögliche Flexibilität für kleine Budgets. Einen Halbtagespreis von 30,00 € für ein Einzelbüro oder 8,00 € pro Stunde für einen Schreibtisch kann man zweifelsohne als erschwinglichen Luxus bezeichnen. Wer einmal im Monat einen Schulungsraum, Equipment und Schnittchen benötigt, wird hier ebenso fündig, wie ein Anwalt, der nur gelegentlich Mandanten in einem Einzelbüro empfängt, oder ein Designer, der mit einer Zehnerkarte für einen Schreibtisch sporadisch im Pool der Denker und Kreativen mitschwimmt. Je nach persönlichem Geschmack, Branche oder Zielgruppe im passenden Umfeld: Schlicht und zweckmäßig, oder doch eher gepflegtes Understatement. Aber stets mit allem, was der arbeitende Mensch im Jahr 2012 braucht, einschließlich persönlichem, verschlüsseltem Internetzugang. Und mit etwas Glück sogar einem netten „Kollegen auf Zeit.“

Beispielhaft sei hier das Kölner Projekt „Zeiträume“ erwähnt, initiiert im Jahr 2007 von der Fernsehmoderatorin Jacqueline Boyce. In diesem Gewerbezentrum findet man nicht nur ein wunderbar frisches, farbenfrohes und motivierendes Ambiente einschließlich Sekretariatsservice, sondern auch gleich noch Kinderbetreuung in der hauseigenen Krippe. Und dies nicht etwa an zwei Vormittagen wöchentlich, sondern täglich von 7:30 bis 18:00 Uhr. Ein wahrlich paradiesischer Rahmen für viele selbstständige Mütter, die sich ja im ständigen Spagat zwischen Umsatz, Alltagsorganisation und Kindswohl befinden. Dieses Konzept hat das Wort "Bedarfsdeckung" wirklich verdient - und gibt den Begriff der Rabenmutter tatsächlich im passenden Kontext wieder: Junge Raben verlassen nämlich im Vergleich zu anderen Vogelarten früh ihr Nest, werden aber lange von den Eltern umsorgt und erhalten quasi „Hilfe zur Selbsthilfe“. Auch verständlich, dass dieses Projekt mit dem Preis für familienfreundliche Unternehmenskonzepte der bayerischen Regierung ausgezeichnet wurde. Ob sich in anderen Städten noch Nachahmer finden?

Mittwoch, 1. Februar 2012

SEO im Jahr 2012

Suchmaschinen-Optimierung ist im Grunde kein Buch mit sieben Siegeln, sondern logisch und nachvollziehbar - zumindest bis zu einem gewissen Grad.
Wer also nicht mehr glaubt, eine gefühlte Keyword-Dichte von 20 % bringe endlich die ersehnten Kunden, oder dass es hier schlicht darum ginge, einige Niederlassungen und die gesamte Produktpalette auf die Startseite zu kopieren, der findet in diesem Beitrag auf webstandard einige gute Tipps zur Umsetzung.

Montag, 30. Januar 2012

Gefällt mir ... überhaupt nicht.

Ob Facebook wohl tatsächlich nicht das echte Leben ersetzt, weder privat noch beruflich? Das Ergebnis einer amerikanischen Studie, die das Journal Cyberpsychology, Cyberpsychology, Behavior and Social Networking veröffentlicht hat, dürfte nachdenklich stimmen. Süddeutsche.de zeigt, warum.

Dienstag, 3. Januar 2012

Als Freiberufler langfristig erfolgreich

Literatur für Existenzgründer gibt es tonnenweise, in jeder Qualität und Preisklasse.

Irgendwann hat man den großen Schritt gewagt – und wurde sogar mit Erfolg belohnt.

Die Firma läuft. Der Steuerberater freut sich über schwarze Zahlen. Und mit zunehmender Routine und Erfahrung kommen gerade für Freiberufler auch schon weitere Überlegungen: Liege ich mit meinem Angebot tatsächlich richtig? Sollte ich mein Spektrum um eine neue Dienstleistung erweitern? Muss ich meine Kalkulation überdenken? Ist der aktuelle Kurs langfristig Erfolg versprechend? Die Lücke hierzu im Ratgeber-Regal war nicht zu übersehen – und wurde gefüllt von Constanze Hacke: „Selbstständig – und dann?“ Für das neue Blog zum Buch durfte ich einen Gastbeitrag schreiben. Allen Neugründern ein gutes Händchen und viel Erfolg im neuen Jahr :-)

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Bücher schnurken - digital.

Mal wieder so ein "WOW"-Erlebnis, dank meinem Lieblings-Netzwerk Texttreff: Viele gehen ja gerne mal Bücher schnurken und stoßen erst mal auf den Eingangstisch, der mit dem größten Marketing-Budget ausgestattet ist. Wer mal ein paar "Geheimtipps" haben möchte, ohne volle Einkaufstüten, ganz entspannt, und damit leben kann, dass sein Lieblingsbuch nicht auf der Bestseller-Liste steht: Bitteschön, www.fuenfbuecher.de. Bekannte und weniger bekannte Menschen stellen hier ihre fünf Lieblingsbücher vor. Ein gutes Gewissen gibt`s noch nebenbei, siehe Stichwort "Erlöse". Und was mich persönlich schwer beeindruckt hat, sind übrigens die ansprechenden, witzigen Portraits ...

Impressum

Margit Sies-Gurel Kontakt: Alte Landstr. 18 D-85521 Ottobrunn Telefon: 089/ 84 24 67 Margit.Sies@t-online.de Margit Sies-Gurel

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