Mittwoch, 7. April 2010

Tools und Software für Übersetzer und Redakteure

Für Übersetzer, Redakteure und verwandte Berufsgruppen gibt es jede Menge Software, Tools und Progrämmchen, die uns - mehr oder weniger ausgefeilt und Sinn stiftend - helfen beim Zeichen zählen, Übersetzen, Angebote und Rechnungen schreiben. Der Markt ist nicht wirklich übersichtlich und Recherche kostet Zeit und Nerven- beides gerade für Freiberufler knappe Güter.

Bei Indoition gibt es einen hilfreichen Überblick über Software, Tools und Dictionaries für den Einsatz im Bereich Übersetzung und Dokumentation – übrigens mit Hinweis zum jeweiligen Preis und URL.

Freitag, 19. März 2010

"Ich kenne Sie doch gar nicht."

Man hat`s manchmal nicht leicht mit den lieben Kunden – weil sie eben so unterschiedlich sind.

Der eine schickt Original-Zeugnisse ganz unbekümmert, ohne Absender und eher schlecht als recht verschlossen, ohne Vorankündigung durch die Gegend. Der andere ruft an, erzählt gleich von seinen schlechten Erfahrungen mit Übersetzer-Kollegen, holt sich mein ehrliches Mitgefühl, und wenn ich bitte, mir die fraglichen Unterlagen zu schicken, damit ich ein verlässliches Angebot erstellen kann, höre ich am anderen Ende: "Nein, um Gottes willen, das geht doch nicht."
- "Warum denn nicht?"
- "Ich kann doch nicht einfach vertrauliche Dokumente verschicken."
-"Ja, verstehe ich ja im Grunde. Wenn Sie Bedenken haben wegen Datenschutz und nicht mailen möchten, können Sie mir die Unterlagen gerne per Fax schicken, kommentarlos – steht ca. 1 m hinter meinem Rücken."

"Nein, das geht doch nicht. Ich kenne Sie doch gar nicht."

Verweis auf § 7 meiner AGB, in dem das Thma Berufsgeheimnis behandelt wird.
Verweis auf mein Impressum.
Verweis auf mein Profil.

"Nein, um Gottes willen, das geht wirklich nicht. Können Sie mir nicht am Telefon erst mal einen Kostenvoranschlag machen?"

Ja, da fällt mir dann auch nichts mehr ein. Dumm nur, dass wir dank suchmaschinen-optimierter Website, Adwords & Co. mit wenigen Klicks theoretisch Kunden nicht nur bundesweit, sondern rund um den Globus finden können, jener aber im Zweifelsfall doch mit seinem Papierstapel zum Kollegen um die Ecke Kaffee trinken geht :-)

Bescheidene Frage: Wie handhaben eigentlich die großen Agenturen, also die Fraktion „alle Sprachen, alle Fachgebiete“, solche Kunden? Wahrscheinlich so wie ich: Bedauerndes Kopfschütteln - und weiter geht`s ....

Montag, 8. März 2010

Der gute Name im Netz

Mir geht es, wie vielen anderen: Mein berufliches Leben wäre ohne Internet quasi nicht existent, mein privates sehr erschwert. Dennoch schadet es nicht, sich immer mal wieder bewusst zu machen, was das Netz an persönlichen Daten über einen selbst preisgibt, weit jenseits von selbst angelegten Profilen bei Xing und Co., und bei akademie.de nachzulesen, wie man (noch) sparsamer mit privaten Details umgehen oder den Schaden beheben kann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Wie spricht man´s aus?

Sie kennen die Bedeutung eines Wortes, wissen aber nicht, wie man`s ausspricht? Hilfe naht bei howjsay.com. Wort eingeben und anhören. Gefunden bei akademix.

Sonntag, 7. Februar 2010

Lesung in Ottobrunn

Ich habe erst kürzlich erfahren, dass ich eine ganz berühmte Mitbürgerin hier in Ottobrunn habe: Miriam Förster, stolze 10 Jahre alt, hat bereits mit ihrem ersten Buch "Mhou. Der Vogel Strauß" einen Riesenerfolg gelandet. Aus der Fortsetzung "Mhou. Der Familienvater." liest sie am 11. Februar in der Gemeindebibliothek. Weitere Infos und Termine sind zu finden unter www.mhou-das-buch.de.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Zeugnisse und Bewerbungen in englisch

Ich bin so frei und verlinke hier auch mal zu meiner Konkurrenz :-): Bei Gaeton-Data Berlin gibt`s viele nützliche Informationen für all diejenigen, die sich im europäischen Ausland oder den USA bewerben. Tipps zur Gestaltung des Lebenslaufs, fürs Vorstellungsgespräch, Unterschiede zwischen britischen und amerikanischen Gepflogenheiten, etc.

Freitag, 29. Januar 2010

Kleine Worte, große Wirkung

Auch ich habe Vorbilder. Und ich gebe offen zu: In beruflicher Hinsicht gehört der "Namenspapst" Manfred Gotta dazu. Das Interview bei spiegel.de zeigt doch wunderbar, dass bei Dienstleistungen im Sprachensektor nicht nur in Stundensätzen - oder gar Wort- oder Zeilenpreisen - gedacht und kalkuliert werden darf, sondern auch der Mehrwert zu betrachten ist, der für das Unternehmen entsteht. Ich stelle mir vor, wie bei 150.000,00 Euro für einen Produktnamen ein Einkäufer den Flur entlang marschiert und dem Vorstand - natürlich nur der Form halber - mitteilt: Wir hätten da noch zwei Angebote, die 20 % günstiger sind .... "Nein, kommt nicht in Frage. DER muss es sein".

Mittwoch, 27. Januar 2010

Von Apostillen, Legalisationen und beglaubigten Übersetzungen

Mal ehrlich - es gibt prickelndere Dinge im Leben als Behördengänge. Und wer je das Vergnügen hatte, im Ausland zu heiraten und das Pech der späteren Scheidung, wer sein Traumhaus im Ausland gekauft oder Ähnliches erlebt hat, weiß ein Liedchen zu singen von Apostillen, Legalisationen, Telefonaten und nicht wenigen Stempeln.

Um den Nebel ein wenig zu lichten, habe ich auf meiner Website ein Glossar zu den wichtigsten Begriffen erstellt und unter den FAQ einige Fragen zu beglaubigten Übersetzungen beantwortet. Vorsicht: Es handelt sich hier um Informationen, die sich auf Bayern beziehen. Das meiste dürfte auf andere Bundesländer übertragbar sein, aber im Zweifelsfall rate ich immer, genaue Vorgaben bei der zuständigen Behörde zu erfragen. Weitere Hinweise zur Behandlung von deutschen Urkunden im Ausland und ausländischen Urkunden in Deutschland finden sich auf der Website des Auswärtigen Amtes.

Blogs, Twitter & Co. -

Doch, es gibt sie noch unter den Freiberuflern: Die KollegInnen, die zwei Stammkunden haben und jeden Tag hoffen, dass keiner abspringt. Die vielleicht noch einen Internet-Anschluss besitzen, aber keine Website. Und ungläubig den Kopf schütteln, wenn andere behaupten, man könne damit tatsächlich Kunden gewinnen. Die schon mal was von Blogs gehört haben, aber eher das gemeinsame Betrachten von Urlaubsfotos damit in Zusammenhang bringen. Die Xing für eine Sportart halten. Die mit diesem ganzen „neumodischen Kram“ nichts anfangen können und ja auch nicht den ganzen Tag „im Internet rumhängen möchten“.

Ich frage mich ehrlich, wie sie alle im Jahr 2010 (über-)leben und am Ende des Monats den Umsatz generieren, den sie sich wünschen oder zumindest objektiv zum Leben brauchen.

Wer für´s neue Jahr den guten Vorsatz hat, sich endlich mal mit Social Media zu beschäftigen, findet bei Kerstin Hoffmann einen wirklich grandiosen Beitrag, in dem sie schön übersichtlich erklärt, wie man im Netz ins Gespräch kommt, idealerweise auch bleibt – und das Ganze auch noch schön entspannt verfolgen kann :-). Aber auch, wieviel Zeitaufwand, strategisches Denken und konsequente Arbeit dahinter steckt. Danke!

Business-Bayrisch

Ein Traum: Business-Floskeln, mal anders interpretiert, von Jacqueline Esen über akademie.de.

Impressum

Margit Sies-Gurel Kontakt: Alte Landstr. 18 D-85521 Ottobrunn Telefon: 089/ 84 24 67 Margit.Sies@t-online.de Margit Sies-Gurel

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